Ausgewählte Mafo-Daten zum Download

Regelmäßig werden für verschiedene Präsentationen, Workshops, Tagungen, Konferenzen oder Presseanfragen Marktforschungsdaten zu unterschiedlichsten Tourismus-Themen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengestellt. Hier finden Sie einige ausgewählte Informationen zum Herunterladen.

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Marktforschung

Zahlen und Fakten

So sehr Tourismus in seiner Gänze ein Massengeschäft ist, so sehr verlangen die Kunden individuelle Produkte, die Ihr Urlaubserlebnis einzigartig machen. Eine zielgruppenorientierte und differenzierte Produktentwicklung ist notwendig, um die individuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Ebenso braucht es eine effektive Vermarktung der Angebote, zum Teil sogar um neue Bedürfnisse zu wecken. Marktforschung ist die Basis für die Bestimmung der Wünsche, für das Erkennen von Wandel im Zeitgeist, für die Abschätzung von Kundenpotenzialen, letztendlich also für das wirtschaftlich nachhaltige Gelingen von neuen Ideen im Tourismus.

Touristische Eckdaten

Wie viele Schlösser hat das Urlaubsland, wie viele Kirchen und Backsteinbauten. Diese Zahlen und weitere finden Sie hier ».

Der typische Urlauber

So sieht der Durchschnittsgast in MV aus. mehr »

Gästestatistiken

» Hier finden Sie die überjährige Darstellung der Entwicklung von Ankünften, Übernachtungen und Bettenzahlen.

Gästebefragung 2015/2016

Der Tourismusverband führte 2015/2016 eine landesweite Gästebefragung im Rahmen des Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus durch. Nähere Informationen und Bezugsmöglichkeiten finden Sie hier ».

Weitere Datenquellen

Dieser Punkt zeigt Quellen für Ihre weiteren Recherchen zu touristisch relevanten Daten auf. Hier finden Sie auch den Link zum Statistischen Landesamt MV, welches Gästedaten regionalisiert kostenlos zum Download anbietet. mehr »

Ausgewählte Marktforschungsdaten des TMV

Hier finden Sie ausgewählte Präsentationen und Daten zu verschiedenen touristischen Themen und Entwicklungen Mecklenburg-Vorpommerns mehr »

Weitere Informationen
Wenn Sie zu den einzelnen Rubriken bzw. zahlreichen anderen Themen weitere und ausführlichere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail oder telefonisch.

Kontakt:
Christopher Kaatz | Marktforschung (i. V. für Antje Hansch)
Telefon: 03 81 – 40 30 623
e-mail: c.kaatz [ät] auf-nach-mv.de

Gern erstellen wir Ihnen Sonderauswertungen zu verschiedenen Themen. Diese nicht nur aus unserer aktuellen Gästebefragung, sondern auch aus diversen anderen Quellen. Der Preis richtet sich nach dem Umfang der gewünschten Leistung.

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Statistische Daten

Jahresauswertung 2017 (Quelle 1)

[Stand: Februar 2018, für gewerbliche Betriebe ab 10 Betten & Campingplätze ab 10 Stellplätze]

Die monatliche Statistik im Reiseverkehr wird seit Mai 1991 vom Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern erhoben. Dabei werden nicht nur Ankünfte, Übernachtungen und die Aufenthaltsdauer der Gäste erfasst, sondern auch die Auslastung der Beherbergungsstätten. Ab 2009 werden neben gewerblichen Betrieben ab 9 Betten auch die Campingplätze in die Berechnung der Kapazitäten und Auslastung mit einbezogen. Jeder Stellplatz entspricht dabei einem Äquivalent von 4 Schlafgelegenheiten. Seit 2012 wurde die Abschneidegrenze auf Betriebe ab 10 Betten und Campingplätze ab 10 Stellplätze erhöht (von vormals 9 Betten bzw. 3 Stellplätzen). Das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern bietet die nachfolgenden Daten als monatliche Berichte zum Download an.

Für das Jahr 2017 meldeten die Beherbergungsstätten (ab 10 Schlafgelegenheiten) und Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern rund 7,53 Millionen Gästeankünfte, das sind 0,5 Prozent weniger als im Rekordjahr 2016. Diese Gäste buchten 29,75 Millionen Übernachtungen. Trotz rückläufiger Übernachtungszahlen um 1,8 Prozent zum Vorjahr verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern 2017 das zweitbeste Ergebnis seit der Wende. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag 2017 bei 4,0 Tagen.

Laut Statistischem Amt MV meldeten die Campingplätze des Landes 2017 rund 0,99 Millionen Gäste, die 4,56 Millionen Übernachtungen buchten. Das bedeutet bei den Übernachtungen ein Minus von 7,9 Prozent, bei den Ankünften ein Verlust von 4,6 Prozent. Im Jahr 2010 registrierte Mecklenburg-Vorpommern erstmals die meisten Campingübernachtungen in Deutschland. Diese Positionierung konnte im Jahr 2017 mit Rang 2 hinter Bayern zwar nicht erreicht werden, jedoch bleibt der Nordosten eines der gefragtesten inländischen Reiseziele für Camper.

Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten im Jahr 2017 betrug in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 35,1 Prozent (einschließlich Camping) und damit 0,7 Prozentpunkte weniger als 2016. Die Hotels (ohne Hotels garnis) wiesen 2017 eine Auslastung von 49,3 Prozent auf (2016: 49,6 Prozent) und die Schlafgelegenheiten auf Campingplätzen waren 2017 zu 17,5 Prozent ausgelastet (2016: 19,0 Prozent).

Insgesamt wurden im Jahr 2017 rund 382.000 ausländische Gäste mit rund 1,00 Millionen Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben (einschließlich Camping) registriert. Das ist ein Zuwachs von 0,6 Prozent bei den Incoming-Ankünften im Vergleich zum Jahr 2016. Die Übernachtungen der ausländischen Gäste gingen dagegen um 3,5 Prozent zurück. Die Hauptquellmärkte im Jahr 2017 waren in absteigender Reihenfolge die Schweiz, Niederlande, Schweden, Dänemark und Österreich, welche rund zwei Drittel aller Incoming-Übernachtungen ausmachen. Nach und nach kommen jedoch vermehrt auch Gäste aus anderen Ländern nach Mecklenburg-Vorpommern.

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie weitere Statistiken, welche die touristische Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns von 2000 bis 2017 sowie im Bundesvergleich beschreibt.

» Ankünfte und Übernachtungen insgesamt
» Übernachtungen nach Reiseregionen 2017
» Kapazitäten (Betriebe & Schlafgelegenheiten)
» Auslastung (ab 2009 inkl. Camping)
» Camping (Ankünfte & Übernachtungen, Kapazitäten)
» Incoming-Tourismus (Entwicklung Ankünfte & Übernachtungen, Hauptquellmärkte 2017)
» Unterkunftsarten 2017
» Tagesreisen 2012
» Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit anderen Bundesländern 2017 (Übernachtungen gesamt, Übernachtungen Camping, Tourismusintensität, Auslastung)

Neben den Daten aus der amtlichen Statistik können weitere Erkenntnisse aus der eigenen Gästebefragung 2015/16 gewonnen werden. Dies betrifft u.a. die Gästestruktur, Informationsquellen, Buchungswege, den Aufenthalt sowie die Zufriedenheit der MV-Urlauber. Erfahren Sie hier mehr über die Befragung und Bezugsmöglichkeiten der Ergebnisse.

Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern (Quelle 1 und 2)

Die touristische Wertschöpfung beträgt im Jahr 4,1 Milliarden Euro und macht damit zwölf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Davon werden 3,3 Milliarden Euro durch Tourismusunternehmen (z.B. Beherbergung, Gastronomie) erbracht und 761 Millionen Euro durch tourismusnahe Unternehmen wie Wäschereien, Zulieferer von Lebensmitteln etc..

17,8 Prozent der Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern, also 131.254 Menschen, arbeiten laut aktueller Wirtschaftlichkeitsberechnung durch das DIW Econ im Rahmen der Fortschreibung der Landestourismuskonzeption in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Unternehmen.

Direkt im Gastgewerbe gab es im Jahr 2015 laut amtlicher Statistik rund 53.500 Erwerbstätige in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 1991 waren es mit rund 25.600 Erwerbstätigen noch weniger als halb so viele.

 

Quellen:

1) Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, 2018
2) Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, 2016

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Marktforschungsinstrumente und Datenquellen

Um eine zielgruppen- und themenbezogene Marktforschung sowie ein Monitoring der Resultate initiierter Marketing-Maßnahmen inhaltlich auszuweiten, beteiligt sich der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern an verschiedenen Marktforschungsinstrumenten.

Zwischen Mai 2007 und April 2010 hat sich der TMV dem Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und der Europäischen Reiseversicherung (ERV) angeschlossen. Insgesamt drei Befragungszyklen konnten innerhalb des Qualitätsmonitors erfolgreich durchgeführt werden. Der vierte und aktuellste Befragungszyklus in Mecklenburg-Vorpommern fand zwischen Mai 2015 und Juli 2016 statt.

Jährlich bezieht der TMV die von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) erstellte Reiseanalyse und nutzt häufig außerdem die Möglichkeit, relevante Themen über die FUR in Form von Exklusiv- oder Sonderfragen abfragen zu lassen oder im Rahmen von jährlich wechselnden Modulen zu beziehen. Veröffentlichungen der FUR können über die Internetseite www.reiseanalyse.de bezogen bzw. bestellt werden.
Der TMV ist seit Jahren Mitglied der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR). Zeitweise war der bis 2019 amtierende Geschäftsführer des TMV Bernd Fischer, im Vorstand der FUR und von Mai 2012 bis 2017 auch Teil des geschäftsführenden Vorstands.

Neben diesen beiden für den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern zentralen touristischen Marktforschungsinstrumenten existieren noch weitere Instrumente zur Gewinnung von Daten:

  • Amtliche Übernachtungsstatistik
    Die Übernachtungsstatistik mit Gästeankünften und Übernachtungszahlen wird vom Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern geführt. Erfasst werden dabei Übernachtungen in Beherbergungsstätten ab zehn Schlafgelegenheiten sowie auf Campingplätzen mit Touristikcamping ab 10 Stellplätzen. Diese und weitere Statistiken, zum Beispiel zu den Umsätzen im Gastgewerbe, finden Sie hier kostenlos zum Herunterladen als PDF-Dokumente. Spezielle Auswertungen gehören ebenso zum Serviceangebot. Der TMV wertet die Übernachtungsstatistik nur für eigene Zwecke aus. Bundesweite Tourismus-Statistiken werden vom Statistischen Bundesamt erstellt und können hier kostenlos heruntergeladen werden.
  • Anbieterbefragung
    Um der Presse und anderen Anfragenden gegenüber aussagefähig zu sein, führt der TMV regelmäßig und vor allem im Vorfeld von Ferien oder Feiertagen Anbieterbefragungen durch (ca. 4-mal jährlich). Dabei werden etwa 1.800 Leistungsträger aus den Bereichen Hotel- und Gaststättengewerbe, Campingplätze und Jugendübernachtungsstätten sowie Kurverwaltungen und Touristinformationen zu Saisonverlauf und -erwartungen befragt.
  • GfK/ IMT DestinationMonitor
    Von 2012 bis 2016 beteiligte sich der TMV am GfK DestinationMonitor – einem Gemeinschaftsprojekt der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und des Instituts für Management und Tourismus (IMT). Der GfK DestinationMonitor liefert grundlegende Daten zum inländischen Übernachtungs- und Tagestourismus unter Berücksichtigung sowohl von Privat- als auch Geschäftsreisen. Eingeschlossen ist zudem der so genannte „Graue Markt“, der von der amtlichen Statistik nicht erfasst wird.
  • DestinationBrand des Instituts für Management und Tourismus (IMT)
    Die Studienreihe DestinationBrand wurde bis 2013 vom IMT in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben. Seit 2014 hat das Institut inspektour diese Studienreihe übernommen. Untersucht werden im jährlichen Wechsel die Markenstärke, die Themenkompetenz und die Charakterprofile deutscher Reiseziele. Alle drei Jahre wird die Studienreihe wiederholt, um Veränderungen im Zeitverlauf nachvollziehen zu können. Der TMV hat sich mit der Destination Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2009 bis 2011  sowie 2015 bis 2017 an der Studienreihe beteiligt. Auch andere Regionen in MV, wie z.B. Rügen, Usedom, die Mecklenburgische Seenplatte, Rostock, Binz oder Kühlungsborn haben sich bereits an der Studienreihe bzw. einzelnen Bausteinen beteiligt.

Weitere Datenquellen:

  • Reisemonitor des ADAC
    Im Auftrag des ADAC führen die GfK-Panel-Services jeweils im Dezember in 4.000 Privathaushalten eine Erhebung zur Trendforschung im deutschen Reisemarkt durch, welche kostenlos heruntergeladen werden kann.
  • S-Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (OSGV)
    1998 wurde das S-Tourismusbarometer konzipiert. Unter wissenschaftlicher Betreuung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. (dwif) an der Universität München werden von mehreren hundert “Wetterstationen” im Osten und Norden Deutschlands gemeldete Daten zum Tourismus vor Ort erfasst und analysiert. Außerdem widmet sich das S-Tourismusbarometer jedes Jahr wechselnden im Tourismus relevanten Themen. Einmal jährlich im Spätsommer gibt es auch eine Auswertungsveranstaltung für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
  • Statistiken der Industrie und Handelskammern (IHK)
    Die Geschäftsstellen der Kammerbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg veröffentlichen Statistiken zum Geschäftsverlauf verschiedener Branchen, darunter die Dienstleistungsbranche sowie die Ergebnisse von Saisonbefragungen.
    » IHK Neubrandenburg
    » IHK Rostock
    » IHK SchwerinAnalog veröffentlicht die Deutsche Industrie und Handelskammer entsprechende Ergebnisse von Saisonbefragungen auf Bundesebene. » DIHK
  • Deutscher Tourismus Verband (DTV)
    Unter der Rubrik Service » Touristische Studien auf den Internetseiten des DTV finden Sie Kennzahlen und Statistiken zum Tourismus in Deutschland, Ergebnisse eigener Grundlagenuntersuchungen sowie allgemeine Studien und Marktforschungsberichte. Einmal jährlich wird außerdem die Broschüre „Zahlen-Daten-Fakten“ zur Entwicklung des Deutschland-Tourismus veröffentlicht.
  • Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
    Auch die DZT veröffentlicht regelmäßig Studien und Statistiken zum Deutschland-Tourismus, insbesondere zur Entwicklung des Incoming-Tourismus und Informationen zu für Deutschland relevanten Quellmärkte. Die kostenlosen Berichte zum Download befinden sich in der Rubrik Marktforschung auf den Internetseiten der DZT.
  • Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen
    Die Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco (BAT), publiziert neben vielen weiteren zukunftsorientierten Themen einmal jährlich die Deutsche Tourismusanalyse, für die 4.000 Bundesbürger zu ihrem Reiseverhalten im vergangenen Jahr und ihren Reiseabsichten im neuen Jahr befragt werden. Die Ergebnisse der Analyse werden hier kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Schriftenreihe des TMV
    Bei den Bänden der Schriftenreihe des Tourismusverbandes handelt es sich um Dokumentationen, in denen Analysen und Auswertungen zu relevanten Themen veröffentlicht werden. Die einzelnen Bände können beim Tourismusverband bestellt werden. Eine Übersicht aller Bände mit Inhaltsverzeichnissen finden Sie hier »
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Ankünfte und Übernachtungen

Entwicklung der Gästeankünfte und -übernachtungen seit 2000

Im Zeitraum von 2000 bis 2017 ist ein stetiger Anstieg der Gästeankünfte (inkl. Camping) von 5,05 Mio. auf 7,53 Mio. zu verzeichnen gewesen. Dies entspricht einem Anstieg von 49,1 Prozent. Mittlerweile sticht auch im nachfolgenden Diagramm der “Jahrhundertsommer” 2003 nicht mehr besonders hervor, in welchem Mecklenburg-Vorpommern 6,2 Mio. Gästeankünfte aufwies. Seit dem Jahr 2007 konnte dieser Wert stetig übertroffen werden.

Die Übernachtungszahlen sind im Laufe der Jahre nicht ganz so stark gestiegen wie die Gästeankünfte. In den Beherbergungsbetrieben (inkl. Camping) wurden 2017 rund 29,75 Mio. Übernachtungen verbracht, das ist gegenüber 2000 ein Plus von 39,4 Prozent. Nach dem Rekordjahr 2016 wurde damit 2017 die 30-Millionen-Marke bei den gewerblichen Übernachtungen in MV knapp verfehlt.


Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (gewerbliche Betriebe und Campingplätze ab 10 Schlafgelegenheiten/ Stellplätzen)

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Übernachtungen nach Reiseregionen 2017

Mecklenburg-Vorpommern verbuchte im Jahr 2017 insgesamt 29,8 Mio. Übernachtungen. Diese verteilten sich nach Reiseregion zum größten Teil auf die Mecklenburgische Ostseeküste (rund 8,2 Mio. Übernachtungen) und zum kleinsten Teil auf Westmecklenburg mit rund 1,5 Mio. Übernachtungen. Drei Viertel aller Übernachtungen werden über das gesamte Jahr hinweg in den Küstenregionen des Landes verbracht.

Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (gewerbliche Betriebe und Campingplätze ab 10 Schlafgelegenheiten/ Stellplätzen)

 

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Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit anderen Bundesländern

Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben 2017 nach Bundesländern

Im bundesweiten Vergleich liegt Mecklenburg-Vorpommern, was die Anzahl der Übernachtungen (29,8 Mio.) im Jahr 2017 angeht, auf Rang 8. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern mit seinen absoluten Übernachtungszahlen nur im Mittelfeld angesiedelt, was u.a. durch seine Größe im Gegensatz zu den Flächenländern im Süden und Westen Deutschlands bedingt ist, sowie durch einen geringen Anteil von internationalen Gästen und Geschäftsreisenden.

Quelle: Statistisches Bundesamt (gewerbliche Betriebe und Campingplätze ab 10 Schlafgelegenheiten/ Stellplätzen)


Gästeübernachtungen auf Campingplätzen 2017 nach Bundesländern

Bei den Übernachtungen auf Campingplätzen nimmt Mecklenburg-Vorpommern Platz 2 im Bundesländerranking ein mit rund 4,6 Mio. Übernachtungen. Der Nordosten konnte damit trotz durchwachsenem Wetters in der Saison 2017 seine Stellung als eine der beliebtesten Campingregionen Deutschlands behaupten.

Quelle: Statistisches Bundesamt (für Campingplätze mit Touristik-Camping ab 10 Stellplätzen)


Entwicklung der Tourismusintensität 1997 und 2017 im Vergleich

Die relative Bedeutung des Tourismus kann mithilfe der Tourismusintensität gemessen werden. Hierbei wird der Indikator von Gästeübernachtungen (einschließlich Camping) je 1.000 Einwohner angewendet. Seit 1997, und auch schon in den Jahren zuvor, hat die Bedeutung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern stark zugenommen. Während 1997 noch 6.377 Übernachtungen je 1.000 Einwohner hier verbracht wurden, waren es im Jahr 2017 schon 18.472 Übernachtungen. Im Vergleich der Bundesländer ist Mecklenburg-Vorpommern auch im Jahr 2017 durch die mit Abstand höchste Tourismusintensität in Deutschland gekennzeichnet, was gleichsam an der hohen Anzahl von Übernachtungen und der geringen Einwohnerzahl liegt.

*Bevölkerungsstand: 31.12.2016

Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis des Statistischen Bundesamtes

 

Auslastung 2017 nach Bundesländern

Mecklenburg-Vorpommern liegt in Bezug auf die Auslastung der Schlafgelegenheiten im Jahr 2017 mit 35,1 Prozent nur im unteren Mittelfeld im Bundesländervergleich. Auf den Spitzenrängen platzieren sich die saisonunabhängigen Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen. Es ist zu beachten, dass seit 2009 die Campingkapazitäten in die Berechnung der Auslastung mit einbezogen werden. Da ein Campingstellplatz unabhängig von der tatsächlichen Ausstattung und Personenanzahl mit 4 Schlafgelegenheiten gleichgesetzt wird, führt dies dazu, dass Bundesländer mit ausgeprägtem Campingsegment (wie z.B. Mecklenburg-Vorpommern oder Rheinland-Pfalz) tendenziell niedrigere Auslastungswerte aufweisen als andere Bundesländer.

Betrachtet man nur die Hotellerie-Betriebe ab 25 Zimmern, so liegt MV mit einer Zimmerauslastung von 59,3 Prozent auf Rang 9 im Bundesländer-Ranking und leicht unterhalb des Bundesdurchschnitts von 62,1%.

Quelle: Statistisches Bundesamt (gewerbliche Betriebe und Campingplätze ab 10 Schlafgelegenheiten/ Stellplätzen)

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Camping (Ankünfte und Übernachtungen, Kapazitäten)

Gästeankünfte und -übernachtungen

Auch auf den Campingplätzen ist seit dem Jahr 2000 ein relatives Wachstum der Ankünfte von 24,9 Prozent (bis 2017) zu beobachten. Die meisten Gästeankünfte verzeichnete das Jahr 2003 mit 1,04 Mio. Im Jahr 2004 gingen diese jedoch (stark) zurück. Im Jahr 2016 wurde der Spitzenwert von 2003 bei den Campingankünften wieder fast erreicht. An das seit 2012 anhaltende Wachstum konnten die Betreiber von Campingplätzen im letzten Jahr jedoch nicht anknüpfen.

Die Anzahl der Übernachtungen auf Campingplätzen ist im Zeitraum 2000 bis 2017 sogar um 47,5 Prozent auf 4,56 Mio. gestiegen, was für eine positive Entwicklung der Aufenthaltsdauer spricht. Nachdem im Jahr 2004 ein Einbruch in den Gästeübernachtungen zu beobachten war, stiegen diese in den darauffolgenden Jahren kontinuierlich an. Wetterbedingt mussten im Jahr 2011 jedoch deutliche Rückgänge im Campingsegment Mecklenburg-Vorpommerns verkraftet werden. Davon konnte sich das Bundesland wieder erholen und verzeichnete zwischen 2014 und 2016 neue Rekordergebnisse.  Die verregnete Hauptsaison im Jahr 2017 führte jedoch zu einem neuerlichen Rückgang bei den Übernachtungszahlen.

Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (für Campingplätze mit Touristik-Camping ab 10 Stellplätzen)

Camping – Kapazitäten

Anzahl der Betriebe & angebotenen Stellplätze

Die Anzahl der geöffneten Campingplätze ist von 2000 bis 2011 kontinuierlich gestiegen. Seitdem stagniert die Anzahl der Plätze mit Touristikcamping auf hohem Niveau. In den letzten 17 Jahren kamen 47 neue Campingplätze hinzu (+29,6 Prozent).

Die 206 Campingplätze boten im Juli 2017 eine Kapazität von rund 25.900 Stellplätzen an. Nach einem Rückgang der Stellplatzzahlen im Jahr 2014 stagnieren diese seither. Zu beachten ist, dass bei der Berechnung der Auslastung und der Angabe der Gesamtübernachtungskapazitäten 4 Schlafgelegenheiten je Stellplatz angerechnet werden.

* 1 Stellplatz = 4 Schlafgelegenheiten

Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (für Campingplätze mit Touristik-Camping ab 10 Stellplätzen)


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