Mobilität

Wie setzen wir nachhaltige, ganzheitliche Konzepte für eine bessere Erreichbarkeit im MV-Tourismus um?

Quelle: Kur- und Tourismus GmbH Waren

Quelle: Kur- und Tourismus GmbH Waren

Stau und überlastete Straßen in der Hauptsaison bei gleichzeitig mangelnder Anbindung an das ÖPNV-Netz – Verkehrsprobleme kennt der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern schon lange. Immer häufiger kämpfen Destinationen wie Usedom, Rügen oder FDZ damit. Und so spielte die Tourismusmobilität bereits in der letzten Landestourismuskonzeption eine Rolle. Die Evaluation zeigt jedoch sehr deutlich, dass diesem Thema eine höhere Priorität beigemessen werden muss. Gerade in Anbetracht des Wandels auf Nachfrageseite und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks stellt sich die Situation im Land immer stärker als Entwicklungshemmnis dar. Dass die Mobilität eine zentrale Stellschraube für den Erfolg des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist, wurde seitens der Branche bereits erkannt. Auf dem Tourismustag 2014 stellte der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern ein 10-Punkte-Papier für eine bessere Erreichbarkeit vor. Zudem haben sich viele Regionen im Rahmen von Einzelaktivitäten der Verbesserung der Mobilitätssituation verschrieben.

Notwendig ist jedoch weit mehr als das: Künftig sind ganzheitliche Ansätze gefragt, die durchgängige, intermodal vernetzte Mobilitätsketten für Touristen bis zur „letzten Meile“ etablieren. Ziel muss es sein, ÖPNV und Umweltverbund so attraktiv zu gestalten, dass auch Menschen ohne eigenen PKW bequem von A nach B reisen können bzw. der Anreiz hoch genug ist, dass Gäste gern vom PKW auf andere Mobilitätsformen umsteigen, für weniger Stau und zufriedenere Gäste. Denn nimmt man die Leitidee der Nachhaltigkeit ernst, ist eine nachhaltige Mobilität nicht länger nettes Beiwerk, sondern elementarer Bestandteil des touristischen Angebotes.

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1 Kommentar auf "Mobilität"

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Andrea Nagel
Gast
Andrea Nagel
30. November 2016 17:10
Wichtig ist nicht nur die gute Erreichbarkeit des Urlaubsziels (von Tür zu Tür) sondern mindestens genauso wichtig sind die Mobilitätsangebote wahrend des Aufenthalts. Mit Auto anreisen, dieses dann auf einem sicheren Parkplatz stehen lassen ist für Urlauber dann attraktiv, wenn bequem Ziele erreicht werden und die Rückreise zum Urlaubsquartier möglich ist. Radeln, Wasser-und Fuß-Wandern macht mehr Spaß, wenn man nicht zum Auto zurück muss. Dafür wären meines Erachtens kleinere Busse… Mehr erfahren »
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