Tourismusbewusstsein

Wie schaffen wir mehr Akzeptanz für eine der wichtigsten Branchen im Land?

Quelle: Andreas Duerst/TMV

Quelle: Andreas Duerst/TMV

Der Tourismus ist ein Milliardengeschäft für Mecklenburg-Vorpommern. Das untermauern die aktuellen Berechnungen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus eindrucksvoll. Über diese Kennzahlen gilt es künftig eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit aufzubauen sowie Elemente des Binnenmarketings in Richtung Entscheidungsträger und Bevölkerung konsequent umzusetzen. Sensibilisieren für die Rolle des Tourismus als Standortfaktor und die Chancen als Motor der Regionalentwicklung, informieren über die Belange und Bedarfe eines prosperierenden Tourismus, heißt die Devise.

Es muss mehr gesprochen werden, über die positiven Effekte des Tourismus auf die Infrastrukturausstattung von Orten und Regionen (z.B. Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs-, Shopping- und Gastronomieangebot), das im Allgemeinen gute Image und den erhöhten Bekanntheitsgrad von Tourismusorten. Der Tourismus erhöht den Freizeitwert und damit die Lebensqualität der Bevölkerung. Das Multiprodukt Tourismus strahlt auf die gesamte Wirtschaft einer Gemeinde aus: Für viele Unternehmer wird eine hohe Freizeitattraktivität immer mehr zu einem Faktor der Standortgunst bei der Unternehmensansiedlung sowie der Gewinnung von Fach- und Führungskräften.

Für die qualitative wie quantitative Weiterentwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, für eine neue Investitions- und Innovationswelle und funktionierende Kooperationsstrukturen ist die Akzeptanz im politischen Raum (relevante Ministerien, Landkreise, Gemeinden) und in anderen Wirtschaftsbranchen ebenso wichtig wie in der Bevölkerung. Der Zielgruppenfokus der Tourismuspolitik und der Tourismusorganisationen erweitert sich also vom Besucher auf die Bevölkerung, die Betriebe und die Beschäftigten. Dieser Ansatz ist von zentraler strategischer Bedeutung. Voraussetzung für gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Tourismusakzeptanz und Konfliktreduzierung sind fundierte Informationen über das aktuelle Bewusstsein und die Akzeptanz des Tourismus. Kreative Projekte und konkrete Konfliktlösungsstrategien sind in diesem Handlungsfeld gefragt.

 

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1 Kommentar auf "Tourismusbewusstsein"

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René Kröger
Gast
René Kröger
4. September 2017 7:08
Wie schon in der Beschreibung zum „Tourismusbewusstsein“ aufgeführt. „Kreative Projekte und konkrete Konfliktlösungsstrategien sind in diesem Handlungsfeld gefragt.“ Aber weder Frau Bretschneider (Präsidentin des Tourismusverbandes), noch Herr Waldmüller, (Vorstand des Tourismusverbandes) aber auch Herr Fischer (Geschäftsführer des Tourismusverbandes) und weitere Politiker (Landtagsabgeordnete) usw. brechen lieber die Kommunikation ab, als kreative Projekte zu fördern. Zu Gunsten weniger spezieller Kooperationspartner. Was ganz arg nach Vetternwirtschaft ausschaut. Wie auch schon in der Beschreibung… Mehr erfahren »
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