Baltic Sea Food

Das dreijährige Projekt „Baltic Sea Food“, gefördert durch das Interreg Baltic Sea Region Programme, will mehr regionale Produkte in den Restaurants, Cafés, Unterkünften und Läden der ländlichen Ostseeraumregionen positionieren. Dazu soll ein nachhaltiges und übertragbares Geschäftsmodell für Regionalvermarktungsinitiativen erarbeitet werden, das den B2B-Vertrieb der Produkte zwischen Produzenten und Handelspartnern erleichtert – einschließlich einer marktfähigen Online-Handelsplattform. Seminare und Coachings sollen konkrete Handlungsempfehlungen und Tipps für Marketing, Logistik, Vertrieb, Aufbewahrung, etc. geben.

Aktuelles

  • Bericht zum Status Quo der Regionalvermarktung in MV veröffentlicht!   >> ZUM BERICHT 

    © TMV/pocha.de

  • Oktober 2019: Workshop zum B2B Geschäftsmodell –> Einladung folgt

 

Weitere News und Aktivitäten finden Sie auch auf der englischsprachigen Projekt-Webseite.

Projektzusammenfassung

Regional liegt voll im Trend! Immer mehr Einheimische und Gäste fragen nach regionalen Produkten und möchten wissen, woher die Zutaten kommen und wie die Produkte hergestellt wurden. Kurze Transportwege, die die Umwelt schonen, frische Zutaten und eine authentische Angebotspalette – von diesen Vorteilen profitieren die Wertschöpfung und Identität in ganz MV. Gastronomen und Händler können sich mit regionalen Produkten einen klaren Wettbewerbsvorteil schaffen. Trotzdem sind vielerorts in Restaurants, in Dorfläden, in Kindergärten und anderen Institutionen nur wenige regionale Produkte zu finden.

Bei den Bauern und den Erzeugern regionaler Produkte in den ländlichen Gebieten der Ostseeanrainer handelt es sich meist um kleine Familienbetriebe. Der Vertrieb der Produkte wird bevorzugt im Direktverkauf oder telefonisch organisiert, das Vertriebsgebiet umfasst die eigene Heimatregion. In vielen Regionen haben sie regionale Netzwerke für die Vermarktung und den Informationsaustausch etabliert.

Wie kann diesen Regionalvermarktungsinitiativen geholfen werden, regionale Produkte nicht nur an den Endkunden (B2C), sondern auch an Unternehmen (B2B) aus Gastronomie und Handel zu verkaufen? Es gilt, langfristig nachhaltige und finanziell unabhängige B2B-Vertriebsstrukturen im ländlichen Raum aufzubauen.

Hier setzt das Baltic Sea Food-Projekt an. Das Projekt bietet die Möglichkeit, länderübergreifend voneinander zu lernen, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und Beispiele für gut funktionierende Regionalvermarktung kennenzulernen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Initiative MECK-SCHWEIZER als Modellregion ausgewählt, deren Erfahrungen in das Projekt einfließen.

Das Baltic Sea Food-Projekt ist aus dem Seed-Money Projekt „Baltic Sea Coulinary Routes“, entstanden, welches durch den Ostseerat (Council of the Baltic Sea States) finanziert wurde. Der Tourismusverband MV engagiert sich als aktiver Projektpartner, in Kooperation mit dem Verein LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Projektsteckbrief

Lead partner: Ministry of Rural Affairs of the Republic of Estonia (Estonia)

Weitere Partner:

  • Lauku ceļotājs Verband für Landtourismus (Lettland)
  • Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommen (Deutschland)
  • Gemeinde Ystad (Schweden)
  • LAOCC – Latvian Agricultural Organization Cooperation Council (Lettland)
  • Business Region Esbjerg (Dänemark)
  • HANEN – Norwegian Rural Tourism and Local Food association (Norwegen)
  • Eesti Maaturism MTÜ – Landtourismusorganisation (Estland)
  • Estnische Landwirtschafts- und Handelskammer (Estland)
  • Agrotechnisches Kolleg Pskov (Russland)
  • State Committee of the Pskov region for economic development and investment policy (Russland)
  • LAMK – Lahti University of Applied Sciences (Finnland)
  • Litauischer Landtourismusverband (Litauen)
  • „Polish Nature“ Foundation (Polen)

 

Gesamtbudget des Projekts: 2 436 479 EUR, inkl. ERDF Förderung 1 624 240,15 EUR, Norwegische Förderung 144 454 EUR und ENI Förderung 45 239,55 EUR

Projektzeitraum: 01.10.2017 – 30.09.2020

Ansprechpartner im Projekt

Fanny Kubasch (Projektmanagerin, in Elternzeitvertretung von Sandra Hippauf)
ph +49 (0)381 4030 634 | mail f.kubasch@auf-nach-mv.de

Johannes Volkmar (Leiter Ostseekooperation)
ph +49 (0)381 40 30 663 | mail j.volkmar@auf-nach-mv.de

Cornelia Hass (Abteilungsleiterin Landtourismus und Geschäftsführerin LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern e.V.)
ph +49 (0)381 4030 630 | mail c.hass@auf-nach-mv.de

Rückschau

12.06.2019: Weiterbildung „Lebensmittelkennzeichnung für Direktvermarkter“ in Rostock –> siehe Einladung

Mai 2019: Übersetzung der Befragungsergebnisse und Veröffentlichung des Berichts zum Status Quo der Regionalvermarktung in Mecklenburg-Vorpommern

15.05. 2019: Informationsveranstaltung „Absatz von regionalen Produkten im Lebensmitteleinzelhandel“, im Rahmen des 3. Norddeutschen Ernährungsgipfels in Rostock-Warnemünde –> siehe Programm

30.04.2019: 3. Treffen der „Landesgruppe Regionalbewegung in Mecklenburg-Vorpommern“ in Dalwitz

25.-26.04.2019: Workshop „Entwicklung eines Kommunikationskonzepts“ für die Pilotregion MECK-SCHWEIZER, Gessin

03.04.2019: Weiterbildung „Lebensmittelkennzeichnung für Direktvermarkter“ in Rostock

02.-03.04.2019: Projekttreffen in Riga (Lettland)

14.-15.03.2019: Workshop „Qualitätsentwicklung und Richtlinienarbeit“ für die Pilotregion MECK-SCHWEIZER, Gessin

26.02.2019: Seminar „Marketing mit Storytelling“ auf der 3. Hofladenkonferenz in Domsühl

19.02.2019: 2. Treffen der „Landesgruppe Regionalbewegung in Mecklenburg-Vorpommern“ in Güstrow

19.01.2019: Baltic Sea Food-Präsentation auf der Grünen Woche in Berlin

18.-19.01.2019: Projekttreffen in Berlin

03.12.2018: 1. Treffen der „Landesgruppe Regionalbewegung in Mecklenburg-Vorpommern“ in Gessin

20.11.2018: Workshop für Hotels, Restaurantbesitzer und Köche auf der „GastRo 2018“ in Rostock

25.09.2018: Workshop für Hotels, Restaurantbesitzer und Köche in der Mecklenburgischen Schweiz   Zur Workshop-Agenda>>

05.09.2018: Vorstellung der Befragungsergebnisse und Projektvorhaben auf dem Infoseminar für Regionalvermarktungsinitiativen in MV   Zur Workshop-Agenda>>

27.-28.08.2018: Projekttreffen in Kaunas (Litauen)

April 2018: Auswertung der Befragungsergebnisse von Regionalvermarktungsinitiativen und Handelspartnern in Mecklenburg-Vorpommern / Erstellung des englischen Auswertungsberichts

26.04.2018: Fokusgruppeninterview mit verschiedenen  Stakeholdern der Regionalvermarktungsinitiative MECK-SCHWEIZER (Pilotregion des Projekts)

03.-06.04.2018: Studienreise nach Skåne und Bornholm (Schweden / Dänemark)

Februar – Mai 2018: Persönliche Interviews mit 14 Regionalvermarktungsinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern

Februar/März 2018: Fragebogenaktion unter den Handelspartnern für regionale Produkte in Mecklenburg-Vorpommern

26.02.2018: Projektvorstellung auf der 2. Hofladenkonferenz in Bollewick

08.01.2018: Projektvorstellung auf der Gründungsveranstaltung der „Landesgruppe Regionalbewegung in Mecklenburg-Vorpommern“ in Gessin

19.09./20.09.2017: Kick-off meeting, Pärnu (Estland)

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