Auslastung

Entwicklung der Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten seit 2000 (ab 2009 inkl. Camping)

Nachdem Mitte der neunziger Jahre aufgrund des enormen Kapazitätswachstums ein Einbruch in der durchschnittlichen Auslastung der angebotenen Betten zu beobachten war, stieg diese in den darauffolgenden Jahren wieder an. Nach dem “Jahrhundertsommer” 2003 ist ein kurzzeitiger Rückgang der Bettenauslastung zu verzeichnen gewesen. Doch schon 2007 erreichte die Auslastung fast wieder das Niveau von 2003.

Seit 2009 bezieht das Statistische Amt die Campingkapazitäten in die Berechnung der Auslastung mit ein, wobei je Stellplatz 4 Schlafgelegenheiten angerechnet werden. Dadurch verringert sich die durchschnittliche Auslastung inkl. Camping um etwa 8 Prozentpunkte im Vergleich zur Auslastung ohne Camping. Obwohl im Jahr 2017 die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten im Vergleich zu 2016 um 0,7 Prozentpunkte auf 35,1 Prozent fiel, wurde das Niveau des Jahres 2009 deutlich überschritten.

Die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten auf Campingplätzen lag 2017 im Jahresdurchschnitt bei 17,5 Prozent. Bundesweit betrug die Auslastung auf den Campingplätzen im Jahr 2017 nur 13,3 Prozent, also deutlich weniger als in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (gewerbliche Betriebe und seit 2009 Campingplätze ab 10 Schlafgelegenheiten/ Stellplätzen)