ADFC-Radreiseanalyse ’17

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Online-Befragung unter 7.000 Bundesbürgern. Die Befragung wurde im Winter 2016/2017 zum 18. Mal durchgeführt. Als Radreise wurde eine Reise definiert, die das Radfahren als eines der Hauptmotive hat und mindestens drei Übernachtungen umfasst.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Ein Auszug aus den Ergebnissen:

Beliebteste Regionen – Mecklenburg-Vorpommern weiterhin auf Platz sieben
Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus belegt Mecklenburg-Vorpommern wie im Vorjahr den siebten Platz der beliebtesten Radreiseregionen. Demnach ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland und dem Bodensee auf den Rängen zwei und drei und vor der Ostsee auf Platz vier.

Beliebteste Radfernwege – Ostseeküsten-Radweg, Oder-Neiße-Radweg und Radweg Berlin-Kopenhagen in TOP 10
In der Gunst der Radreisenden ganz vorn liegt zum dreizehnten Mal in Folge der Elberadweg.
Bei der Frage nach den beliebtesten Wegen liegt der Ostseeküsten-Radweg auf dem vierten und der Oder-Neiße Radweg auf dem zehnten Platz. Der Radweg Berlin-Kopenhagen ist auf Platz 7 der beliebtesten Radfernwege im Ausland gelandet.

Radreisende geben ihr Geld in Deutschland aus
Für 2017 planen 84 Prozent der befragten Radurlauber eine oder mehrere Radreisen. Dabei wollen nur 36 Prozent ins europäische Ausland und drei Prozent nach Übersee. Die überwältigende Mehrheit – 61 Prozent – wollen in Deutschland Radurlaub machen.

Stern- oder Streckentouren?
Streckentouren sind für 74 Prozent die beliebteste Radreiseform.

Durchschnittsetappe: 65 Kilometer
Radurlauber sind im Schnitt 48 Jahre alt und legen am Tag beachtliche 65 Kilometer zurück.
Sieben bis acht Etappen umfasst die durchschnittliche Streckenfahrt – also eine Fahrt mit wechselnden Unterkünften. Im Schnitt dauern diese Reisen neun Tage, davon sind sieben reine Fahrradtage.

Orientierung unterwegs – Wegweisung entscheidend!
Jeder zweite Radreisende nutzt das Smartphone zur Navigation, dabei liegen Google Maps und Komoot als meistgenutzte Apps ganz vorn. Essenziell für die Orientierung vor Ort ist aber nach wie vor die klassische Karte und vor allem die Wegweisung.

Mietrad oder eigenes?
Die meisten Radreisenden schwören auf ihr eigenes Rad. Sieben Prozent der Befragten sagen, dass ihnen der Transport des Fahrrads zu aufwendig oder zu teuer ist – und sie daher am Urlaubsort ein Mietrad genommen haben. Jeder fünfte Radreisende findet es wichtig, dass es am Urlaubsort
auch Elektrofahrräder zur Miete gibt. Gute Qualität der Mieträder steht dabei ganz oben auf der Prioritätenliste.

 

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